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Nanonews vom 08 November 2011
im Rahmen des Innovationsforums Schützen und Veredeln von Oberflächen lädt die Technische Hochschule Wildau [FH] zum Workshop Funktionsschichten: Materialien und Prozesse mit begleitender Posterausstellung am 05.12.2011 in den Hofsaal der TH Wildau ein. Ziel des Workshops ist der Erfahrungsaustausch zwischen Fachleuten aus Industrie, Forschungseinrichtungen und Hochschulen der Region Berlin-Brandenburg sowie der gesamten Bundesrepublik in Form von Vorträgen, Posterbeiträgen und Diskussionen zum Thema Funktionsschichten. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich mit Problematiken der Beschichtungstechnologie, speziell auf dem Gebiet der optischen Beschichtung, auseinanderzusetzen und Lösungspotentiale zu erörtern. Innovative Projektideen sollen diskutiert und Kooperationen initiiert werden. Dieser Workshop ist Teil einer Veranstaltungsserie zum Innovationsforum Schützen und Veredeln von Oberflächen, welches seinen Abschluss am 28./29. Februar 2012 in Form einer zweitägigen Tagung findet. Auf dieser Tagung werden Experten verschiedener Bereiche der Oberflächentechnologien und Oberflächenforschung neueste Trends der jeweiligen Fachgebiete diskutieren. Weitere Informationen zum Workshop und zum Innovationsforum finden Sie auf diesem Flyer (pdf) und auf der Internetseite: www.th-wildau.de/innovationsforumNanonews vom 09 November 2010
Statement zur Studie „Risiken und Chancen in der Nanotechnik“ Am Mittwoch veröffentlichte das Umweltbundesamt U. B. A. in einer Studie die Warnung vor gravierenden Wissenslücken bei der Verwendung von Nanotechnologie. Auf langfristige negative Einflüsse auf die Umwelt und den Risiken für die Gesundheit wurde deutlich hingewiesen. Die Firma Lotusready reagiert nun auf die Nachrichtenwelle in den Medien, die diese Mitteilung ausgelöst hat. Lotusready: Nanopartikel werden seit über acht Jahren in Produkten für Verbraucher verwendet. Seither ist uns kein Fall bekannt geworden, der von Erkrankungen berichtet, die aufgrund von Kontakt mit Nanopartikeln entstanden sind. In der erwähnten Studie wird lediglich vor den gravierenden Wissenslücken gewarnt. Konkret wird auf speziellen Materialien, wie zum Beispiel Titanpartikeln, hingewiesen, welche durch die Haut eindringen und bis zur Lunge wandern könnten, wo sie dann Entzündungen auslösen könnten… Auch hierüber gab es seit acht Jahren keinen dokumentierten Fall. Ich selbst wie auch andere Mitarbeiter kommen schon seit Jahren ungeschützt mit Nanoprodukten in Kontakt. Um trotzdem sicher zu sein, unsere Kunden keiner noch unbekannten Gefahr auszuliefern, bieten wir in unseren Versiegelungssystemen ausreichende Schutzmaßnahmen an, um jeglichen direkten Kontakt mit der Versiegelungslösung zu vermeiden. Außerdem wird in der Anwendungsbeschreibung darauf hingewiesen, was beachtet werden muss, um den Kontakt mit Schleimhäuten zu vermeiden. Wir werden öfters über die Anwendung von Nanoversiegelung im Gastronomie und Küchenbereich gefragt. Speziell wird sich über die Nahrungsmitteltauglichkeit der Versiegelung erkundigt. Hier kann eindeutig Entwarnung gegeben werden, worauf in der Studie des Umweltbundesamtes hingewiesen wurde. Die Gefahr sei, dass die Nanopartikel, aufgrund ihrer Größe, bis in Zellen wandern könnten. Eine Gefahr für einen eventuellen langfristigen negativen Einfluss auf die Umwelt durch Versiegelungspartikel sehe ich nicht. Die Studie bezieht sich auf die Menge der Partikel die z.B. durch Sonnencremes in die Umwelt gelangen. Aus der bereits zuvor erklärten Entwarnung vor Versiegelungsprodukten ist zu folgern, dass auch im Umweltbereich davon auszugehen ist, dass Produkte im Bereich Nanoversiegelung keine Schäden für die Umwelt bewirken. Die Versiegelungslösung gelangt auf keinen Fall in einem Ausmaß in die Umwelt, wie das zum Beispiel durch Meereswasser abgewaschene Sonnencreme der Fall wäre. Wir sind davon überzeugt das Nanoversiegelung umweltschonend funktioniert. Die Nutzen die die Anwender haben, sind vor allem leicht zu reinigende Eigenschaften. Reinigungsmittel wären nicht länger notwendig. Die Frage wäre deshalb, ob die Versiegelungslösung, die in die Umwelt gelangen könnte, eine größere Belastung wäre, als die Reiniger, die sie überflüssig machen würden!? Nanonews vom 17 September 2009entscheidend für die weitere Entwicklung der Nanotechnologie mit ihrem weltweit prognostizierten Milliarden-Markt sind die Maschinensysteme, Reaktoren und Analysengeräte, die eine industrielle Fertigung von Nanomaterialien, -schichten und –strukturen und deren Qualitätssicherung erst ermöglichen. Die Fachtagung „Neue Technologien für die Nanoproduktion – Systeme, Handling, Analysen“ vom 05.-06.10.2009 an der Universität Augsburg wird sich diesem Thema widmen. U. a. werden Firmen wie Zeiss und Leica Mikrosysteme innovative Gerätetechnik vorstellen für die Analyse / Charakterisierung von Oberflächen und Partikeln. Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung des Cluster Nanotechnologie in Bayern, der Universität Augsburg, dem Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg sowie der IHK Schwaben. Die feierliche Eröffnung der Veranstaltung findet am 05.10.2009 ab 17:00 Uhr statt. Auf dem Abendprogramm steht auch die Auszeichnung der Landessieger des diesjährigen bayerischen Schulwettbewerbs zur Nanotechnologie durch Dr. Friedrich Wilhelm Rothenpieler, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Dr. Hubert Jäger, Senior Vice President SGL Carbon GmbH, dem Sponsor des Schulwettbewerbs. „Wissenschaftskommunikation im gläsernen Forscherlabor im Deutschen Museum“ so lautet der Titel des spannenden Abendvortrages durch Professor Dr. Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München. Details zum Programm / Anmeldeunterlagen finden Sie in der Anlage oder auf der Internetseite: www.nanoinitiative-bayern.de Nanonews vom 21 Januar 2009Zukunftskonferenz Nanotechnologie in Berlin Materialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften oder Produkte mit gänzlich neuartigen Funktionalitäten ausstatten – das ermöglicht die Nanotechnologie. Sie gilt weltweit als eines der bedeutendsten Zukunftsfelder. Das Anwendungs- und Marktpotenzial dieser Technologie steht daher im Mittelpunkt der „Zukunftskonferenz Nanotechnologie“: Am 19. Februar 2009 treffen Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Berlin aufeinander, um die heute schon bedeutende Rolle der Nanotechnologie in der ostdeutschen Forschungs- und Wirtschaftslandschaft zu diskutieren. Nanonews vom 30 November 2008"Expedition Zukunft" fährt 2009 durch Deutschland
Ab März 2009 wird eine neuartige, mobile Ausstellung die Öffentlichkeit auf eine Entdeckungsreise in die Wissenschaft und deren Bedeutung für die Zukunft unseres Landes einladen. In zwölf umgebauten Eisenbahnwagen können die Besucher in verschiedene Themenwelten eintauchen, von der Kosmologie und Teilchenphysik, der Nanotechnologie und Hirnforschung bis zur angewandten und industriellen Forschung in Produktion, Landwirtschaft, Energie, Umwelt oder Mobilität. Organisiert von einem Projektteam der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) bietet der Zug ein umfassendes Bild der deutschen Forschungslandschaft, von Max-Planck- und anderen Forschungsinstituten über die Universitäten bis hin zur Forschung in der Industrie.
Als Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2009 wird der Ausstellungszug "Expedition Zukunft" von Frühjahr bis Oktober in 60 Städten in ganz Deutschland Station machen und den Besuchern vorstellen, wie Wissenschaft und Forschung unser Leben in den kommenden 10 bis 15 Jahren verändern werden. Die Ausstellung rückt aktuelle Spitzenforschung in den Vordergrund und zeigt das Potential der deutschen Forschungslandschaft, gerade in fächerübergreifenden Bereichen. Wissenschaft und Technik sind von wachsender Bedeutung für das Leben eines jeden Einzelnen, dennoch sind viele aktuelle Entwicklungen der internationalen Forschung nicht oder nur in Ansätzen bekannt. Auch wenn ein besseres Verständnis wissenschaftlicher Themen nicht automatisch zu mehr Akzeptanz für Forschung und Technologie führt, stößt die Wissenschaft doch überwiegend auf positives Interesse. Die "Expedition Zukunft" will die Besucher mit ihrem heutigen Wissensstand und bei ihren eigenen Problemen abholen und sie dazu einladen darüber mitzureden, wie wir in Zukunft mit bekannten oder neuen, aber kontroversen Technologien umgehen oder auf welche Weise wir auf die globale Erwärmung und Energieverknappung reagieren wollen. Daneben kommen aber auch klassischen Fragen nicht zu kurz, die sich die Menschheit seit Anbeginn stellt: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Um etwa diese Frage zu beantworten, startet die Expedition mit dem Stammbaum des Menschen und geht danach bis an den Anfang des Universums und ins Innerste der Materie, den Forschungsgebieten von verschiedenen Max-Planck-Instituten. In kleinste Bereiche geht es auch bei den Nano- und Biowissenschaften, die durch die radikalen Fortschritte im Verständnis physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse auf der atomaren und molekularen Ebene immer mehr zusammenwachsen. Künstliche Materialien werden kontinuierlich verbessert, lassen vollkommen neuartige Eigenschaften zu und erfüllen maßgeschneiderte Funktionen. Diese häufig von biologischen Prinzipien inspirierten Materialien werden in den nächsten 10 bis 20 Jahren viele Produkte und Verfahren revolutionieren, sei es im täglichen Umgang mit ihnen oder durch ihre Integration zu immer leistungsfähigeren Systemen. ![]() Die Ausstellung spannt so den Bogen von grundlegenden Entwicklungen in vielen Max-Planck-Instituten und anderen Forschungseinrichtungen bis hin zu möglichen Antworten, die diese für die drängenden Fragen unserer Zeit liefern können. Wissenschaft und Forschung sind mit einem für 2010 anvisierten "Umsatz" von nahezu drei Prozent der nationalen Wertschöpfung ein eigener Wirtschaftszweig. Die Expedition Zukunft soll deshalb auch zeigen, dass es sich lohnt, Wissenschaftler zu werden, beziehungsweise Natur-, Ingenieur- und Biowissenschaften in seine Laufbahn zu integrieren. Sie sind wichtige Voraussetzung für gutdotierte Arbeitsplätze in vielen Wirtschaftsunternehmen. Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news289550 Nanonews vom 28 November 2008BfR veröffentlicht Analyse der Berichterstattung über Nanotechnologie
Eine Analyse der Berichterstattung über das Thema Nanotechnologie in deutschen Printmedien war Gegenstand eines Forschungsprojektes des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Ergebnis: Über Nanotechnologie wird nicht als Risikotechnologie berichtet, sondern es werden in den meisten Artikeln die Vorteile der neuen Technologie hervorgehoben. "Die überwiegend positive Berichterstattung in den Medien spiegelt das positive Image wider, das die Nanotechnologie derzeit in der Bevölkerung genießt", sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. So hatten bereits zwei vorhergehende wissenschaftliche Untersuchungen des BfR gezeigt, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland vor allem Vorteile im Einsatz von Nanotechnologien sehen. Betont wurde zum Beispiel der Nutzen in der Medizin und in Alltagsprodukten wie Reinigungsmitteln. Skeptisch sind Verbraucher hingegen, wenn Nanopartikel in Lebensmitteln eingesetzt werden sollen. Die Abschlussberichte der drei Forschungsprojekte sind jetzt in der institutseigenen Reihe "BfR-Wissenschaft" erschienen. Sie können beim BfR bestellt werden und stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung. Unter dem Titel "Risikowahrnehmung beim Thema Nanotechnologie. Analyse der Medienberichterstattung" (BfR-Wissenschaft 07/2008) hat das BfR die erste umfassende Erhebung zur Berichterstattung über das Thema Nanotechnologie in führenden deutschen Printmedien veröffentlicht. Kooperationspartner der Studie war das Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Von 2000 bis 2007 wurden dazu 1696 Artikel aus neun Zeitungen und Zeitschriften analysiert. Die Analyse zeigt, dass Nanotechnologie in deutschen Printmedien derzeit wenig kontrovers diskutiert wird. 70 Prozent der untersuchten Artikel betonen vor allem die positiven Seiten nanotechnologischer Produkte und Verfahren. So wird hauptsächlich über Anwendungsmöglichkeiten von Nanotechnologien in der Medizin und in der Informations- und Kommunikationstechnik, mögliche Umsatzsteigerungen und neue Arbeitsplätze durch die Entwicklung nanotechnologischer Produkte und Verfahren berichtet. Die Artikel beleuchten überwiegend wissenschaftliche und ökonomische Aspekte. Die Akteure, die zu Wort kommen, sind dementsprechend vor allem Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen und von Wirtschaftsunternehmen. Politik und Nichtregierungsorganisationen spielen beim Thema Nanotechnologie in der medialen Berichterstattung hingegen bislang nur eine Nebenrolle. Printmedien sind für Verbraucherinnen und Verbraucher nach dem Fernsehen die wichtigste Informationsquelle. Das gilt auch, wenn es um Informationen über Nanotechnologie geht, wie die BfR-Studie "Wahrnehmung der Nanotechnologie in der Bevölkerung. Repräsentativerhebung und morphologisch-psychologische Grundlagenstudie" (BfR-Wissenschaft 05/2008) bestätigt. Die positive Berichterstattung in den Medien spiegelt sich in der Einstellung der Verbraucherinnen und Verbraucher gegenüber Nanotechnologien offenbar wider. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich Vorteile durch Nanotechnologien, zum Beispiel bei Reinigungsmitteln oder Lacken mit Nanopartikeln, erhoffen und daher der Anwendung überwiegend positiv gegenüberstehen. Skepsis herrscht allerdings gegenüber Nanopartikeln in Lebensmitteln: 84 Prozent der Befragten stehen einem Einsatz in diesem Bereich eher kritisch gegenüber. Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news287773 weitere Informationen: http://bfr.bund.de Nanonews vom 28.November 2008Wirkstofftransfer per Nanorucksack
Lebende Zellen, die mikroskopisch kleine Behältnisse aus einer Polymer-Nanostruktur tragen, könnten eines Tages zum Transport von Wirkstoffen oder Kontrastmitteln zu erkranktem Gewebe verwendet werden. Forschern am MIT ist es nun erstmals gelungen, solche Objekte zu konstruieren und sie mit magnetischen Partikeln zu füllen. Diese Nanorucksäcke wurden dann auf die Oberfläche von Immunzellen aufgebracht, ohne dass diese ihre Fähigkeit verloren, mit ihrer Umwelt zu interagieren. "Insgesamt halte ich das für eine sehr bedeutsame Arbeit", meint Michael Sailor, Professor für Chemie und Biochemie an der University of California in San Diego (UCSD), der die Studie kennt. Die Technologie lasse sich in unterschiedlichsten Variationen für diverse Bereiche des Körpers nutzen. "Ich denke, dass die Idee sogar eine ganz neue Unterdisziplin begründen könnte." Die Nanorucksäcke bestehen aus drei dünnen Schichten eines Polymerfilms. Die unterste Schicht verankert die Struktur beim Aufbau und beim Beladen. Der mittlere Bereich trägt den zu transportierenden Stoff. Die dritte und oberste Schicht dient wiederum als das Segment, das sich hakenartig an die Oberfläche der Zelle anheftet. Nachdem die Nanorucksäcke synthetisiert wurden, ergänzten die Forscher eine Lösung aus lebenden Immunzellen, die sofort von der obersten Schicht angezogen wurden. Dann wurde die Temperatur gesenkt, um die untere Schicht aufzulösen, was die Zellen wieder frei schwimmen ließ. Dieser Prozess ermögliche eine große Breite möglicher Tragelasten, sagt Michael Rubner, Direktor des Zentrums für Material- und Ingenieurwissenschaften am MIT und leitender Autor der Studie. Da die Zellen erst ganz am Schluss ergänzt werden, gibt es auch keine Gefahr, dass sie beim Bau und Beladen der Nanorucksäcke durch den Einsatz eventuell toxischer Chemikalien zerstört werden. "Man kann die härteste Chemie verwenden, die man möchte, denn es gibt ja keine Zellen, die abgetötet werden könnten", sagt Rubner. Nur im letzten Schritt des Prozesses, wenn sich die Zellen an die Oberfläche anlagern, greifen sie sich die Nanorucksäcke und "heben sie auf". Vollständige Nachricht: http://www.heise.de/tr/artikel/119369 Weiter zur Größenauswahl
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Nanoversiegelung Workshop der TH Wildau
Nanonews vom 17 September 2009
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Nanonews vom 28 November 2008
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